Musicolet: Die beste App zum Offline-Musikhören für die eigene MP3-Sammlung. Extrem viele nützliche Features, z. B. 20 parallele Warteschlangen. (Leider nicht Open Source und damit nicht in F-Droid verfügbar, aber hat keinen Internetzugriff –> keine Daten werden gesendet.)
Aves: Eine herausragende Galerie mit vielen Funktionen wie Tags, Orts- und Datumsbearbeitung usw..
AntennaPod: Die ideale Podcast-App. So sollte Social Media funktionieren: Jeder kann seinen eigenen Podcast auf einem Server betreiben und über das offene RSS-Format werden neue Folgen in der App automatisch abgerufen. Der Empfang ist dadurch vollständig unabhängig von einer zentralen Plattform, ganz ohne Algorithmus, der entscheidet, was du zu sehen bekommst.
NewPipe: Durchsucht YouTube und zeigt Videos ohne Werbung mit zusätzlichen Einstellungsmöglichkeiten an. (3-fache Geschwindigkeit, Download, Abspielen im Hintergrund) Unterstützt auch SoundCloud, PeerTube und andere Plattformen.
Feeder: Simpler RSS Reader
FreeTube: Ermöglicht das Anschauen von YouTube-Videos mit gutem Datenschutz auf dem PC.
Fediverse (basierend auf ActivityPub): Die Grundlage offener, dezentraler Social Media. Zusammenschluss voneinander unabhängiger sozialer Netzwerke die basierend auf dem Protokoll ActivityPub miteinander kommunizieren können (Apps sind z. B. Mastodon, PeerTube, Pixelfed, Lemmy). Wie Matrix oder Mail kann jeder seinen eigenen Server betreiben und ist damit komplett unabhängig von großen Firmen.
PeerTube: Alternative zu YouTube im Fediverse, auf dem mittlerweile auch viele größere Creator Videos hochladen (The Morpheus, funfacts.de, c’t 3003, The Linux Experiment).
Setup: Videos lassen sich auch ohne Anmeldung anschauen. Möchte man Kanäle abonnieren oder kommentieren, braucht man ein Konto bei einem Serverbetreiber. Prinzipiell kann jeder einen eigenen Server betreiben und dort seine Videos hochladen. Jeder Betreiber entscheidet selbst, ob er Registrierungen erlaubt. (Beispiel: The Morpheus erlaubt keine Registrierung und hostet nur seine eigenen Videos.) Man wählt sich also einen Server mit offener Registrierung, ich nutze z. B. peertube.wtf, das in Nordeuropa gehostet wird. Damit kann man Kanälen im Browser folgen oder über die PeerTube-App angemeldet Videos auf dem Handy schauen.
Meiner Meinung nach wäre das PeerTube-Netzwerk perfekt für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk: eigene Server, unabhängig von Big Tech, und Videos lassen sich einfach und kostenlos bereitstellen.